Hi
Leutz!
So,
will jetzt endlich mal meinem Versprechen zum Vocal-Workshop
einlösen...

Wird ja ma Zeit...
Okay. Wie man die richtig aufnimmt,
haben wir ja schon durch. Und nu? Playback anmachen,
Vocals-Kanal hochziehen und vor Graus im Boden versinken. Was
'ne Scheisse. Klingt wie 'n Zwölfjähriger, der auf sein "My
First Sony" den neusten Hit von den Backstreetboys trällert.
Dabei war's doch aber der beste Sänger der Stadt, auf dem
fettesten Hardcore-Track der Welt, und ich hab' mir doch extra
'n Neumann ausgeliehen!! Und dann so'ne Scheisse?? Jau, das
ist das wahre Leben

Hättet Ihr jetzt aber
'nen Jazztrack am Laufen, und dazu die entsprechenden Vocals
aufgenommen, wär' die Mischung jetzt fertig

Okay, noch'n bissel
Höhen und einen Hauch Hall, aber das war's dann. Warum? Solche
Mucke ist einfach genauso dynamisch wie die frisch recordete
Vocalspur. Deswegen klappt das. Aber in Musik, in der die
Bassdrum bei null dB anfängt, und so dann viereinhalb einfach
durchstampft, wie will man da verlangen, dass sich die Vocals
durchsetzen? Oder überhaupt gut klingen? Oder vom Sound her
dazu passen? Kein Sänger wird wohl soviel Druck wie 'ne
abgestoppte Brettgitarre oder 'nem verzerrten Basssynthie an
den Tag legen. Aber klingen soll er so. Na geil. Also er soll
"IN DIE MUSIK".
Beleuchten wir doch erstmal die
Schwachpunkte. Am Bestem im Vergleich. Warum ist die Bassdrum
und die Bassline so geil? Weil sie total statisch (also IMMER
auf dem Punkt), immer in der 100% richtigen Tonhöhe, und immer
bei Vollaussteuerung losbrettern. Warum sind die Vocals nun so
Scheisse? Weil Sie "schmieriger" sind, also nicht so präzise
gesetzt. Und weil sie ab und an vielleicht den Ton nicht 100%
treffen (wie war das mit dem geilsten Sänger??

). Aber vor allem,
weil sie zwischen Vollaussteuerung und Rauschteppich
schwanken, und das ständig!! Ist halt kein Reggae hier,
sondern aktuelle Fettmann-Mucke. Und dabei ist es egal, ob's
Missy Popsternchen, DJTechnokönig oder die Evil Munsters sind.
In aktueller, hochkomprimierter Musik haben "natürliche"
Recordings einfach keinen Platz mehr. Klingt halt armseelig
und eher lächerlich, obwohl's der Ultrafette Sänger war. Nun
aber zur Lösung
Ausgangsmaterial:
Wir haben ein Playback am Laufen (am Besten neuer Song mit der
gebouncten Musik, also ein Stereoplayback. Kann ja erstmal 'n
Rough-Mix sein... Ist übrigens auch zum Recorden der Vocals
vieeeel geiler!!), zu dem wir einige Spuren Leadvocals
aufgenommen haben. Wieviele Spuren aufgenommen sind kommt
darauf an, was für Musik, wie geil der Sänger und wie amtlich
die Produktion. 2-4 Spuren: Wenn für die Produktion keine
Kohle/Zeit da ist oder wenn der Act der Hammer ist. 4-8
Spuren: "Normale" gute Produktion und 8-16 Spuren: Entweder
habt Ihr echt den falschen Sänger erwischt (

) oder es ist Kohle
und Zeit bis zum Abwinken da und es geht echt ausschliesslich
um's Ergebniss. Achso... und es ist natürlich modern
produzierte Musik. Darunter verstehe ich Rock, Pop, Rap,
Hard'n'Heavy, Techno, R&B, Schlager und was weiss ich
noch. Auf was dieses Thread nicht so ganz zutrifft ist halt
die ganze "alternative" Schiene wie Jazz, Reggae, jegliche
Volksmusik, akustische Musik im Allgemeinen....

Ein Playback in VST, nur Musik, ohne
Vocals.

Ein
Vocal-Arrangement in VST. Ganz oben
ist das Playback als
Stereospur, darunter die
ganzen fertig geschnittenen und
gemasterten
Vocalspuren, Chöre, "Massenrufe" etc.
und
darunter in weiß die Mixerspur. Ist übrigens
der
Titel, den's als Video auf der
Homepage
gibt...
Jo. Haben jetzt also
diese ganzen Spuren da liegen. Als nächstes für genügend
Kaffee und genug zu Rauchen sorgen, denn jetzt wird's
langwierig. Gibt jetzt mehrere Möglichkeiten, die rationellste
ist folgende: Cubase zu, Wavelab auf und die Recordings öffen.
Erstmal alle Aufnahmen vorab mastern. Deswegen auch alle
Aufnahmen mit demselben Microabstand und natürlich mit
denselben Geräten machen, damit sie alle komplett gleich sind.
(vgl. Nahbesprechungseffekt) Zum ersten Mastering zähle ich
die Formanten zu killen, gewünschte Sättigung hinzufügen (Band
oder Röhre), komprimieren (nicht zuviel, wird bestimmt noch
mehr... lange Regelzeiten - Attack über 70 ms Release über 200
ms), evtl. auch schon Mehrbandig. Dort aber hinhören, ob das
nötig ist. Ein bissel Deessen, und das war's eigentlich auch
schon. Da muss man später eh nochmal 'ran. Das wichtigste sind
auch eher die Formanten, weil die durch manche Pitch-Vorgänge
später natürlich auch gepitcht werden. Will man dann
nachträglich die Formanten killen, ärgert man sich mit den
gepitchten Tönen 'rum. Und da das oft die langen, druckvollen
sind, nerven dort auch die Formanten besonders. Kille ich
jetzt in der gesamten Spur nicht nur den eigentlich nervenden
Formanten, sondern auch den gepitchten (der ja nur ein-
zweimal auftaucht), dann nehme ich unnötig aus dem Nutzsignal
diese Frequenz mit 'raus. Damit vermatscht man sich sein Zeug
ganz schnel!! Hat echt lange gedauert, bis ich das gerafft
habe...

(Kann
einem ja auch keiner erklären, wer macht das schon ausser
vielleicht die Typen, die eh nie die Tasche aufmachen...) Also
ERST die Formanten 'raus und DANN alles andere! Das
Komprimieren und dazu passende Deessen erleichtert eigentlich
auch nur die Arbeit ein bisschen, weil man dadurch einfach
beim "Schnippeln" mehr hört. Nicht lauter, einfach nur mehr.
Und die Sättigung kann jetzt zum Teil schon erfolgen. Meist
nehme ich hier eine softe Bandsättigung, um die geile Aufnahme
zu simulieren, und im Mix oder im zweiten Mastering dann einen
Hauch Röhre für den teuren Preamp. So bekomme ich mit meinem
Aldi-Stuff hier auch die fette Qualität hinne... Aber erstmal
weiter

Das
Mastering kontrollieren wir nochmal auf den anderen Spuren,
ob's wirklich genauso klingt (

nehmt Euch Zeit, für
ALLES, was Ihr an den Vocals macht, da hören sie ALLE
drauf!!!!!!!!!!!!!!

) und dann rechnet Ihr
die Effekte ein, wenn's passt. Auf jeden Fall EINE EINSTELLUNG
FÜR ALLE SPUREN!!! So. Gut denn. Wavelab zu und Cubase auf.
(Vielleicht versteht Ihr jetzt, warum ich mir in
"Studiotechnik -> AD/DA-Wandler" 'nen Masteringrechner
wünsche...

)
So. Nach der
Aktion ist wahrscheinlich erstmal der Gang zum Kippenautomaten
fällig. Gleich noch 'ne neue Kanne Kaffee...

Nun aber zum
Schnippeln, Pitchen, geradeziehen etc... Dabei muss der
Rechner so gut wie nix leisten. Also alle Effekte aus und MIDI
in Cubase im Hintergrund aktiv. Warum kommt noch... Jawoll.
Und dann in Cubase alle (sagen wir mal fünf) Gesangsspuren
markieren und per Doppelklick gemeinsam in einem Editor
öffnen. Als erstes muten wir mal alle Spuren. So. Und jetzt
kommt's darauf an, wieviel Zeit und Nerven Ihr habt. Und
natürlich mal wieder, wie gut der Sänger war...
Ach... Das
Playback wird auf etwa viertel Lautstärke gedreht und die
Vocals auf 0 dB. Das Playback muss gerade noch so präzise den
Beat anzeigen und gerade eben noch so die genaue Tonhöhe unter
den Leadvocals erkennen lassen.
Und jetzt geht's los.
Eine Spur entmuten und hören. Entweder nur ein Wort, oder eine
ganze Zeile, oder bei den richtigen Könnern eine Strophe, oder
aber nur eine Silbe. Und mit Silbe meine ich Laute. Genau
einprägen, und die nächste entmuten. Wieder genau hinören, und
bloss nicht länger als vorher, das bringt durcheinander.
Deshalb vielleicht immer einen Schnitt setzen, bis wohin der
Schnipsel gehen soll (sinnigerweise irgendeine
Null-Pegel-Stelle), und nur diese Schnibbels entmuten. jau,
und dann alle Spuren genauestens durchhören. Vielleicht ist
z.B. die erste Spur der Hammer. "I can look in your
soooooohohoouuuul" Aber das "look" ist leider völlig schief.
Okay. viele Möglichkeiten. Allereinfachste: Ihr findet (nach
langem Hinhören...) ein absolut geil passendes "look" in den
anderen Recordings. Niemals: ANTARES Autotuner anschmeissen
und als Inserteffekt im Mix laufen lassen. Why? KANN nur
scheisse klingen! Denn wenn er das "look" jetzt genau so
gerade zieht, wie ich das will, eiert vielleicht das lange
"soul" am Ende 'rum, weil der Sänger dort "Glitches" singt
("zieht" von einem Ton zum anderen). Deswegen: Diese Autotuner
passen NIEEEEEMALS über mehr als ein schiefes Wort!!!!! Also
folgende Möglichkeit: Ihr habt "Wavelab" als Euren Audioeditor
angegeben, dann einfach auf dem schiefen Schnipsel
doppelklicken. Dann öffnet sich Wavelab mit der Spur und dem
Bereich markiert, der in Cubase der Part war. Also genau da,
wo's die Prob's gibt. Dann das "look" suchen und markieren.
Auf "Cycle" stellen und wiedergeben lassen. Eventuell müsst
Ihr Euch vorher 'ne Baldrian oder fünf einwerfen, denn das
"looklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklook
looklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklook
looklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklooklook
looklooklooklooklooklooklooklooklooklook..."
kann ganz schön hart sein...
Okay.
Möglichkeit eins: Antares Autotuner, richtige Skala
einstellen, richtigen Regelzeiten einstellen, und einrechnen
lassen. Vorteil: die "reparierte" Stelle ist 100% genauso lang
wie vorher, da es ja 'n Plugin war; Eingriffe möglich, die
mitten in langen Tönen sitzen (z.B. ein einzelner "Eierer")
Nachteil: meist untypischer und künstlicher Sound, weil halt
einfach blöd geradegebogen. Denn wenn z.B. die Einschwingphase
auf den Ton hin sehr lang ist, wird sie gekillt und
geradegezogen. Vor allem werden in den meisten sinnigen
Einstellungen die Vibratos gekillt und die, die der Autotuner
erzeugen kann sind ja wohl eher sparsam
Möglichkeit zwei:
Ihr habt 'n Keyboard angeschlossen und steuert damit irgendwie
irgendeinen Synthesizer an, der Euch einen Sinus oder was
vergleichbares gibt. (Deswegen Cubase auf MIDI im
Hintergrund...)Auf jeden Fall in Mono und absolut unmoduliert.
Keine Effekte und nix. Ein ganz sauberer einfacher Ton, wie
aus einem Generator. Das "Look" wieder laufen lassen, und dazu
denselben Ton, der's eigentlich sein soll, auf dem Keyboard
spielen. Jetzt hört man so richtig schön, wie er daneben
liegt. So, und jetzt schauen, um wieviel. Ich mache das mit
einem externen synthesizer, den ich ganz einfach verstimmen
kann. Der zeigt mir natürlich auch genau im Display an, um
wieviel ich ihn verstimme. Diese Angaben sind eigentlich immer
in Prozent, wobei 100 % ein Halbton sind. Also +50 ein
Viertelton nach oben und -50 einen nach unten. Somit kann man
mit den Halbtönen zusammen (immer 1er Schritte) jeden Pitch
simulieren. Also bekomme ich so auf das prozent genau die
Verstimmung heraus. Mit einem Softwaresynthie dreht einfach an
Eurem Pitch-Bender am Masterkeyboard. Das Ding verstimmt
normalerweise zwei Halbtöne nach oben und zwei nach unten.
Also könnt Ihr Euch am Regelweg wenigstens ungefähr die
Verstimmung heraussuchen. Besser geht's, Ihr programmiert den
Synthie, dass der Pitchbender nur einen Halbtonschritt in jede
Richtung verstimmt. Okay. Also Verstimmung 'raussuchen, und
die dann mit Hilfe des Pitchmoduls in Wavelab zurückrechnen
lassen. BLOSS keine Formanten beibehalten!! Einfach nur
verstimmen lassen!! Höchste Qualität und ohne Faxen. Dann
klingt's nachher wirklich geil! Vorteil dieser Methode: Ganz
klar die Natürlichkeit!! Denn ich pitche das gesamte Wort.
Also lasse ich die Einschwingvorgänge und die
Ausschwingvorgänge unangetastet, ich verschiebe nur das
gesamte Ding auf "gerade". Nachteil: Kein Eingriff in komplexe
Strukturen möglich, wie z.B. das "...hoho..." in "soooo..."
ist schief. Geht schon, aber nur mit unglaublich irrem
Aufwand!! Noch'n Nachteil: Das Pitch-Modul erzeugt fast
Grundsätzlich Knackser am Ende des Bereichs, die müssen noch
sauber herausgeschnitten werden. Ausserdem ändert sich die
Länge des Bereiches ein klein wenig, die Vocalspur rutscht
also immer weiter zusammen.
Und schon haben wir ein
paar Minuten später das "look" in völlig geiler Qualität
passend zur Vocalspur fertig

Klar, was 'ne
"RICHTIGE" Produktion für'n Aufwand ist, oder? Und jetzt
stellt Euch vor, der Sänger kann nix!! Dann werdet Ihr einfach
nur WAHNSINNIG!!

Ich hab's einmal durch... Schrott auf Amtlich trimmen ohne
Zeitlimit. Einen kompletten Bildschirm voller Vocalspuren und
eine mieser als die andere!! Seitdem PISSE ich BSE
Jau, und auf
diesem Wege schnibbeln wir uns so langsam aber sicher durch
den Song. Immer wieder genau hinhören, was denn nun am
geilsten klingt. Oftmals kann es sein, dass etwas schief ist,
aber dafür vom Feeling viiiieeeel geiler, als die gerade
gesungene Version. (Ärgern, dass man nicht noch drei Spuren
mehr hat...

)
Dann würde ich mir die Arbeit machen, und die schiefe Version
gerade ziehen!! Echt! Pitchen um ein paar Prozente merkt
niemand. Aber mieses Feeling kann 'ne wirklich geile Stelle im
Song zermalmen!
Nachher sieht das auffem Bildschirm
aus, als hätte sich einer mit Parkinson an der Schere im
Arrangementfenster versucht. Komplett alle fünf Spuren
zerschnipselt und nur immer Fetzenweise ge- und entmuted. Dann
hier mal wieder ein kleines Fitzelchen 'rausgeschnippelt und
da oben eingesetzt...

Fünf geschnittene
Vocalspuren
echt wie'n Berberteppich! Aber
egal! Macht nicht den Fehler, und löscht alles unbenutzte weg,
das braucht Ihr vielleicht nochmal... wenn sich nämlich im
Gesamtbild nachher 'rausstellt, dass irgend 'ne geflickte
Stelle nicht homogen klingt, nur weil der Sänger eben noch
einen auf Elvis macht und plötzlich für eine Silbe den Rocker
'raushängen lässt...
So. Wenn das durch ist, haben wir
die halbe Schnippelei hinter uns

Denn im Moment ist zwar
alles gerade, aber leider schleppt der Sänger in der ersten
Zeile toootal, bis er auf dem Tempo ist, und immer, wenn er
16tel singen soll, wird er schneller, und verschluckt
vielleicht mal'n "S" oder so... jetzt ist TIMING angesagt!!!
Auch hier wieder: Wichtig, was 'ne Mucke, was'n Sänger!! Bei
'ner Punkband ist's völlig egal, ob der Sänger grundsätzlich
'ne 32tel zu früh ist, da treibt's eher

Klar, was ich
meine...
Jau. Timing. Und Knackser durch Schnitte. Dazu
geht's fast ausschliesslich um die Optik. Wenn Ihr z.B.
teilweise mitten in "durchgezogenen" Worten schneiden müsst,
in unserem Beispiel zwischen "can" und "look", entweder, weil
das "look" schief war, oder weil der Sänger wieder schneller
wird. Dann entstehen fast grundsätzlich noch irgendwelche
Knackser, Cubase ist da noch nicht so ganz so weit...

Manche bekommt Ihr gar
nicht weg, die müsst Ihr dann extra in Wavelab
herausschneiden. Wichtig ist, dass diese Wellenlinie, die Ihr
in einer superhohen Auflösung seht, niemals durch irgendeine
Ecke unterbrochen sein darf. Also am Besten schneiden bei
Nulldurchgängen. Jau, und jetzt schaut Ihr durch den gesamten
Song, ob denn die Silben und Konsonanten und wasweissich auch
auf genau den Zählzeiten anfangen, wo sie rythmisch sollen.
Also Zeile anhören, den Rythmus der Stimme auf dem Tisch
mitklopfen, und dann per Optik auf die richtigen Zeiten
setzen. Danach anhören, ob's denn homogen klingt und Sinn
macht. Manches macht kein Sinn, weil dadurch einfach "drive"
herausgenommen wird. Einfach, wenn's zu statisch wird. Manche
Musik MUSS aber total statisch sein, auch in den Vocals, um so
richtig zu ballern

Weiter kann ich jetzt auch hier nicht in's Detail gehen, der
Rest ist Bauchsache. Ob die Silbe lieber ein paar Ticks nach
hinten oder nach vorne... und wo um alles in der Welt ist bei
diesem komischen Signal jetzt das "a"? Und wo ist bei dem "a"
denn nun der Anfang?? Machen und Lernen!!
Jau. Und wenn
das vollbracht ist, und Ihr jetzt zum ersten Mal das Playback
wieder etwas lauter zieht, läuft's einem schon zum ersten Mal
warm das Bein 'runter!! Schon grooved die Musik, die Stimme
hat schon doppelt soviel Druck wie vorher, unglaublich. Okay,
dass das jetzt insgesamt 'nen Tag oder zweieinhalb Monate (

) gedauert hat, ist
echt Nebensache, das ERGEBNISS zählt
So. Tausendmal
anhören, ob's denn so jetzt bleiben soll. Fast wichtiger, als
der Mix selber!! Denn wenn die Vocals scheisse sind, könnt Ihr
am Sound schrauben, soviel Ihr wollt!!! Der Track bleibt dann
schlecht!! Also gucken, dass man wirklich KEINEN Schnitt hört,
und KEINEN Knackser, und KEIN gepitchtes Ding, und vor allem
KEEEEIIIINNN Autotuner, mit den Dingern klingt's sofort
billig. Dann hört jeder, der ein wenig Plan von dieser ganzen
Sache hat (und dazu könnt Ihr jeden professionellen A&R
und Veranstalter zählen...), dass der Sänger doch irgendwas zu
verbergen hat. Und der, der das hört, kauft Euch nieeeemals!!
Nun gut. Ausser, Ihr habt schon das Bruttosozialprodukt
Österreichs in Form von Goldenen Platten eingefahren und
meint, das wäre doch jetzt mal'n toller Witz, die Vocals
völlig übertrieben durch dieses Gerät zu schicken. DANN
vielleicht

Also:
Handarbeit! Wie immer!
Eigentlich hatte das ja ma alles
fast noch gaaanix mit "Mischen" zu tun, oder? Fuck!

Egal! Bin ja der
Admin hier

Wobei... könnte mich ja auch mal mit 'nem freundlichen Hinweis
für mich selbst verschieben... in's Arrangement-For...... Oh
Mann. ich glaub' ich muss mal was Essen und was Trinken...
mein Brain hat schon irre Ausfallerscheinungen...

bis später selbe
Stelle!!
